Jonas Monar

Jonas Monar
Biography

Single: „Immer Juli“ 

Album: „Immer Juli“ (Release 15.10.2021)

Die letzten warmen Sonnenstrahlen tanzen auf unserer Haut, wir schauen wehmütig zurück auf
einen Sommer, der sich fast wieder „normal“ angefühlt hat.
Unseren Lieblings-Kuschel-Hoodie tragend beobachten wir wie die ersten Blätter langsam aber sicher vor unsere Füße trudeln. Jonas Monar hat mit IMMER JULI den Soundtrack für diese Zeit geschrieben.

Der Sänger blickt melancholisch, aber niemals hoffnungslos auf die intensiven Momente einer Sommerliebe zurück. „Manchmal ist diese Leichtigkeit, die man miteinander erlebt scheinbar einfach nicht für immer gemacht. Dann ist derselbe Kiosk, an dem man zusammen den ersten Kuss hatte, 3 Monate später einfach nur noch ein unscheinbarer Ort, an dem ich mir ne Mate hole. Dann vermisst man natürlich dieses Gefühl von damals und alles was dazu gehört…möchte diesen Moment unbedingt zurückholen,“ beschreibt Monar.

„und selbst die Mückenstiche vermiss´ ich jetzt so sehr“

Jonas Monar ist kein Neuer in der Deutschpop-Szene. Mit seinen Songs „Playlist“ und „Nie zu Ende“ erlangte er schnell größere Aufmerksamkeit in der Radio- und Fernsehlandschaft.
Einen Olympiasong, 3 eigene Clubtourneen und über 40 Millionen Streams später ist er von den Bühnen Deutschlands nicht mehr wegzudenken.
Der Sänger hat sich weiterentwickelt. Das spürt man nicht nur in jeder Zeile von IMMER JULI, sondern auch an der Art wie detailliert er die Dinge beobachtet und formuliert. Smarte Bilder, die große Gefühle bewirken. Nachvollziehbar, aber niemals plump.

„du gehst mir durch den Kopf und ich schau´ dir dabei zu“

Diesem musikalischen Feingefühl bedienen sich mittlerweile auch Musiker/innen wie Sarah Lombardi, Iggy von Lionshead, oder Emilio, für die Jonas Monar Songs geschrieben und produziert hat.
„IMMER JULI hätte ich aber für niemand anderes schreiben können. Manche Dinge sind einfach zu persönlich. Dieser Song betrifft mich zu sehr, dass ich ihn abgeben könnte.“
Begleitet wird Jonas´ unverwechselbare Stimme von einer kraftvollen, energiegeladenen Pop-Produktion des Hit-Produzenten Pascal Reinhardt, der mit seinen unwiderstehlichen und einzigartigen Sounds seit 5 Jahren die Radio- und Streaming-Landschaft maßgeblich prägt.
Stimmt schon: IMMER JULI tut ein bisschen weh, aber irgendwie auf eine Weise, die ok ist. Und der nächste Sommer kommt wieder, das ist so gewiss wie die Tatsache, dass man den Refrain von IMMER JULI nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf bekommt – ob man nun will oder nicht.

„immer Ju- immer Ju- immer Ju- immer Ju- immer Ju-Li sein“

(Recordjet)


BIOGRAFIE

„Früher vor den Geistern weggerannt, und heute sind wir stärker als die Angst.“
(„Wiedersehen“)

Gut vier Jahre sind vergangen seit „Alle guten Dinge“, dem Debütalbum des hessischen Songwriters Jonas Monar. Vier Jahre, in denen einige seiner Songs zu jungen Deutschpop-Hymnen gerannen – die Streams von Singles wie „Playlist“ oder „Nie zu Ende“ rangieren teils im höheren Millionenbereich – oder in das kollektive Bewusstsein des TV-Zuschauers einsickerten (etwa als offizieller ARD-Titelsong der Olympischen Winterspiele 2018). Aber auch vier Jahre, in denen sich Jonas Monar deutlich entwickelt hat, als Songwriter, wie als Mensch. Muss er auch: Im vergangenen Jahr passierte er die 30, schon davor trennte er sich einvernehmlich von seiner bisherigen Plattenfirma, um seine Geschicke künftig selber in die Hand zu nehmen – gerade in Pandemiezeiten kein leichtes Unterfangen.

Doch Jonas Monar macht eben nicht Musik, um den leichten Weg zu gehen. Er tut es, weil er nicht anders kann. Das begann schon früh: geboren in Wetzlar, wuchs er auf in einem Elternhaus, wo es stets viel Musik gab. Klavier zu spielen begann er mit sieben, mit Gitarre nicht viel später, mit 13 hatte er seinen ersten eigenen Song geschrieben. Kurz darauf gründete er die erste Band – andere würden sie klassisch „Schülerband“ nennen – mit der er u.a. Silbermond und Sunrise Avenue supportete und eine Ausbildung an der Mannheimer Popakademie erhielt. Dann löste sich die Band auf.

Er zog nach Berlin, unterschrieb einen Songwriter-Vertrag und stellte seine kompositorischen Qualitäten zunächst in den Dienst anderer Künstler. Parallel arbeitete er stets weiter an neuen Songs, Sounds und Texten, mit denen er selber reüssieren könnte. 2016 dann die erste eigene Veröffentlichung mit der Single „Playlist“, die glatt zum Streaming-Hit avancierte. Wie auch weitere Singles – darunter auch das bedeutsame #DuBistMirWichtig, ein Song zum Welttag der Suizidprävention – sowie sein Album „Alle guten Dinge“ (die wichtigsten Plattformen zusammen gerechnet, bringen es seine Songs mittlerweile auf rund 40 Millionen Streams).

Es folgten zwei begeistert aufgenommene Deutschland-Tourneen. Dann kam die Pandemie – und damit ungewollt mehr Zeit, als man braucht, um ein neues Album aufzunehmen. So schrieb Jonas Monar rund 80 neue Songs seit Veröffentlichung des ersten Albums und präsentiert nun mit „Immer Juli“ die Quintessenz seiner engagierten Arbeit. Zwölf oft erstaunlich kurze und klanglich spannend reduzierte Stücke, die mehr sind als nur der nächste Schritt für ihn. Und, so sein erklärtes Ziel, bestenfalls auch für seine Hörer.

„Deine Haare fallen so wie in nem Werbespot / du hast mich mit deinem Look einfach umgeknocked / meine Freunde sagen: „man – benutz dein Kopf“ / doch bei dir geht das nicht / Du bist der Wahnsinn, vom Zopf bis zu den Füßen / wie ein Gemälde, Da Vinci lässt grüßen.“
(„Kunstwerk“)

„Ich habe den Eindruck, dass wir modernen Menschen alle so ticken, dass wir nicht genug dankbar sind für die richtig geilen Momente, dass wir sie nicht so intensiv fühlen können wie die traurigen“ sagt er. „Wir suhlen uns manchmal in unserem Selbstmitleid in den Situationen, die vielleicht grad mal nicht so laufen, wie wir uns das wünschen. Wohingegen wir Momente, wo alles einfach perfekt ist, zu schnell abtun mit: Ja, ist halt ganz geil gerade. Das ist vielleicht auch ein deutsches Ding, dass man hier Probleme damit hat, sich richtig krass zu freuen und diese Freude zu teilen. Manch andere Kulturen können das irgendwie besser, dieses ‚Tanzen mit Tränen in den Augen‘. Dieses Gefühl in Musik umzusetzen, ist noch mal ungleich schwerer, gerade im deutschsprachigen Pop. Du landest da ganz schnell beim Schlager. Aber mir ist es wichtig, zumindest in Momenten echte Euphorie zu transportieren, ein positives Gefühl, das aber trotzdem Tiefe besitzt. Hauptsache niemals Hoffnungslosigkeit. Wenn die mal einträte, dann bekäme ich richtig Schiss.“

Unter anderem deshalb heißt das Album „Immer Juli“: Zum einen, so findet er, sei der gleichnamige Song „der beste und kompletteste, den ich bislang geschrieben habe.“ Aber noch wichtiger sei die Message des Songs: „Klar gibt es immer auch Scheißphasen, Regen und graue Wolken, aber mein nächster Juli kommt bestimmt. Und deiner auch. Das mit dem Album zu vermitteln, ist mir ein echtes Anliegen: Ja Mann, du kannst ruhig Rotz und Wasser heulen – aber fahr dabei schnell Auto … so lange, bis die Sonne wieder scheint.“ Und dann lacht Jonas sein ansteckendes Lachen.

Entstanden ist „Immer Juli“ größtenteils im engen Austausch zwischen Jonas und einem weiteren Kollaborateur: Kurt Stolle, einem jungen Produzenten und „ganz talentiertem jungem Typen“, sagt Jonas. „Wir haben eine sehr organische und vor allem extrem schnelle Art gefunden, miteinander zu arbeiten. Zudem haben wir einen sehr ähnlichen Taste, wir wollen beide, dass die Songs elektronisch sind, aber gleichzeitig einen organischen Touch mitbringen. Wir nutzen die Elektronik gern, weil man mit ihr sehr viel anstellen kann, aber nicht als ein wanna-be-cool-Gimmick. Und daneben findest du in jedem Song organische Elemente, akustische Instrumente, die den Song greifbarer, echter machen.“

Gleichzeitig sind die Arrangements bewusst reduziert und pointiert, um genügend Platz für die Texte zu lassen. Texte über jeden Status des Zwischenmenschlichen, vom ersten Verliebtsein bis zum letzten Loslassen. „Ich finde, wenn du dich als Texter für deutschsprachige Musik entscheidest, dann musst du auch Texte liefern, die den Song tragen und mehr als Mittel zum Zweck sind. Wenn du dann überzeugst mit deiner Musik, dann hast du die Prüfung bestanden, dass du eben keinen Schlager machst, sondern gute, engagierte Musik.“

„Jede Straße mit dir war ein Catwalk, jedes Gespräch wie ein TedTalk, mit dir das perfekte Glück, ich wünsch ́ mir das jetzt zurück.“
(„Couch“)

Junge, moderne Lyrik, die nicht zwanghaft hochgestochen daher kommt und fast beiläufig wirkt, letztlich aber doch eine große Eloquenz besitzt und subtile Kraft entwickelt. Was kein Wunder ist, denn Jonas’ Geschichten sind nie fiktive, sondern stets tatsächlich erlebte. „Generell versuche ich, meine ganz persönlichen Erlebnisse, über die ich singe, durch Bilder so zu öffnen, dass jeder seine Geschichte, sein Erlebnis in dem Text finden kann. Denn mal ehrlich: Ich mache das alles echt nicht für mich. Ich mache das auch nicht – auch wenn das jetzt bestimmt kokett klingt – für die nächste Top-100-Nummer, denn das sind Feedbacks und Bestätigungen, die vergehen mit dem Wind. Ich mache das für die Momente, wo mir von wildfremden Menschen gespiegelt wird, dass das, was ich da singe, ihnen wirklich etwas bedeutet. Jede Message, die ich bekomme, jeder starke Gesichtsausdruck, der mir auf einen meiner Songs begegnet, ist die Bestätigung dafür, dass es sinnvoll ist, was ich da tue.“

Entsprechend groß ist der Schritt, den Jonas Monar vom Debütalbum zu „Immer Juli“ gemacht hat, sowohl seine Texte als auch seine Kompositionen und ihre Umsetzung betreffend. Natürlich ist es noch immer klare Popmusik, die Jonas abliefert, aber eben eine Popmusik mit Herz, Tiefe, Aufrichtigkeit und großer Persönlichkeit. „Ich hab nun mal selber einen absoluten Pop-Taste und möchte deshalb auch genau sowas machen, weil es das ist, was mich am meisten emotionalisiert“, erklärt er abschließend. „Die wahre Challenge für mich als Songwriter besteht aber eben genau darin, einen hautehrlichen, authentischen guten Popsong zu schreiben, der voller Emotion, aber niemals schwülstig ist. Ich muss nicht der urbanste, coolste Künstler sein, das musste ich noch nie. Ich muss nur ich sein.“

(recordjet)