Moka Efti Orchestra

Moka Efti Orchestra
Biography

Single: „Süße Lügen“ feat. Morotz Krämer

Album: „Erstausgabe“ (VÖ 14.02.2020)

Wie Phoenix – mit „Zu Asche, Zu Staub” – hat sich das MOKA EFTI ORCHESTRA 2018 und 2019 zu ungeahntem Höhenflug erhoben.

Geboren aus dem Bauch der international erfolgreichen TV-Serie Babylon Berlin, spielt das 14-köpfige Ensemble um die Komponisten Nikko Weidemann und Mario Kamien sowie Arrangeur/ MD Sebastian Borkowski vor ausverkauften Häusern in ganz Deutschland.

Mit „Erstausgabe“ veröffentlicht das Moka Efti Orchestra am 14.02.2020 sein Debütalbum. Vorab kommt am 22.11.2019 die erste Single „Süsse Lügen“ mit dem wunderbaren Moritz Krämer am Mikrofon!

Draußen vor dem Autofenster ziehen die Bäume und Felder vorbei, der Sommer spendiert sein sonnigstes Lächeln. Der Saxofonist Sebastian Borkowski ist mit ein paar Musikern unterwegs zu einem Festival. Durch das briefschlitzweit herunter gekurbelte Fenster strömt der lauwarme Augustwind und ein sympathisch nörgelnder Gesang aus den Boxen. Moritz Krämer von der Höchsten Eisenbahn singt: „… meintest du das mit Raus aufs Land?“ Alle nicken im Takt, singen mit, dem Mann glaubt man alles. Seine Stimme ist eine klingende Versicherung, dass man nicht allein ist, die popmusikalische Hand auf der Schulter.

Später, hinter der Bühne auf dem Festival herrscht dann reger Betrieb, irgendeine Band spielt, alles wuselt durcheinander, man muss sich zurufen, um sich zu verständigen. Als Borkowski sich umdreht, um den Tourmanager zu suchen, steht plötzlich Krämer vor ihm mit diesem schüchtern-ehrlichen Lächeln, das nur denen steht, die es auch meinen. Borkowski erzählt ihm von den anstehenden Aufnahmen zum Moka Efti Orchestra-Debütalbum „Erstausgabe“. Wer alles dabei ist. Die Sängerin Severija Janušauskaitė natürlich, die „Zu Asche, Zu Staub“ so wundervoll intoniert hat, auch die Komponisten des Liedes Nikko Weidemann und Mario Kamien und zahlreiche andere aus dem gemeinsamen Freundes- und Kollegenkreis. Einzig ein Sänger für das Lied „Süsse Lügen“ fehle noch. „Hast du nicht Lust, den Song zu singen?“, fragt Borkowski und merkt im selben Moment, wie betörend der Gedanke ist. Moritz hat Lust. Und wie. Und wie er es dann wenige Wochen später einsingt, raspelt, schwelgt, croont. Alle vom Orchester sind entflammt, hingerissen. Krämer passt zu dem Lied und zu dieser Art Musik wie eine Blume ins Beet.

Aber legen wir die Schellackplatte noch mal am Anfang auf. Denn beim Moka Efti Orchestra kommt so vieles zusammen: Mut, Talent, Zufall, Erfahrung, Vertrauen, die perfekte Zeit für eine faszinierende Musik, oder die perfekte Musik inspiriert von einer faszinierenden Zeit.

Tom Tykwer vertraut die Szenenmusik seiner Serie „Babylon Berlin“ im Jahr 2016 dem Komponisten Nikko Weidemann an. Gemeinsam mit Mario Kamien und Sebastian Borkowski kniet er sich tief in die 20er-Jahre hinein und sie erschaffen Melodien, Arrangements, ja eine ganze Big-Band, das Moka Efti Orchestra. Die Serie wird ein Erfolg, die Musik zurecht hoch gelobt. Es folgen Lorbeeren, Preise, aber auch Ratlosigkeit. Soll es das schon gewesen sein? Gerade, wo es erst anfing?

Nein, das Moka Efti Orchestra entwickelt sich weiter, geht auf Tour, neue Lieder werden komponiert, Severija Janušauskaitė singt weiter, aber auch andere Sänger.

Wie zum Beispiel Moritz Krämer, der sich auch im cinematografischen Retro-Pop des MEO blind zurecht findet.

„Du und ich, ein schönes Missgeschick“, singt er. Glatt gelogen.

(Motor Music)