Tiwayo

Tiwayo
Biography

Single: „Wild“

Album: „The Gypsy Soul Of Tiwayo“

Manchmal stößt man auf ein Debütalbum von solcher Selbstsicherheit und Klasse, dass man merkt, der Künstler hat sein ganzes Leben lang auf diese Aufnahme gewartet. Dies ist die Geschichte von Tiwayo, Sänger, Songwriter und Gitarrist aus der Pariser Vorstadt, dessen spirituelle und kreative Wurzeln jedoch im tiefen Süden Amerikas liegen.

Gypsy Soul of Tiwayo erzählt von der aufregenden Ankunft einer Künstlerseele, Bohemien und Straßenmusiker, mit unzählige Gigs auf der ganzen Welt, die schließlich ein seltenes neues Talent an den Tag gebracht haben. Das Album kombiniert Einflüsse aus Blues, Soul, Gospel und Reggae zu einem wunderbar stylischen, ursprünglichen Sound, der ganz für sich alleine wirkt. Beim Zuhören entsteht das Gefühl, man würde einen klassischen Künstler entdecken, den man in den 1970er Jahren verpasst hat – aber mit einem völlig neuen, zeitgenössischen Ambiente.

Meisterproduzent Tony Visconti, Spezialist für innovative Köpfe, hat ihn gehört und schwärmte sofort, er dachte, er sei in der Kirche. Kein Wunder, dass Tiwayo als „The Young Old“ bezeichnet wird, der „junge Alte“, denn mit etwas mehr als 30 Jahren besitzt er eine Stimme eines Alters und einer Reife, die weit über sein eigentliches Alter hinausgehen.

Während seines Aufstiegs hat Tiwayo für internationale Größen wie Cody Chesnutt, Sting, Seal, Marcus Miller und Norah Jones eröffnet und einen Vertrag mit dem legendären Blue Note-Label abgeschlossen. Und auch bei den Album-Sessions befand er sich in illustrer Gesellschaft. Die Produktion stammt von Mark Neill, dem Grammy-Gewinner und Co-Produzenten des  Durchbruchalbums der Black Keys von 2010, Brothers, sowie Veröffentlichungen von Black Keys Frontmann Dan Auerbach, Los Straitjackets und anderen.

„Die Geschichte ist völlig verrückt, weil sie so einfach ist“, erinnert sich Tiwayo. „Es war ein guter Zeitpunkt, mit den Aufnahmen zu beginnen, und ich war ein großer Fan von Marks Arbeit mit Dan Auerbach, deshalb fühlte ich mich schon sehr mit ihm verbunden, noch bevor ich ihn traf. Also schickte ich Mark einige Demos und er antwortete sehr schnell: „Das klingt gut. Was wäre dein Traumalbum?“

„Ich war natürlich wahnsinnig aufgeregt und erklärte, dass ich genau nach dem gesucht habe, was er macht – einem auf Bass und Drums basierenden Album mit einem starken Rhythmusblock und Piano sowie einem einfachen Ansatz.“ Sie schnitten die Aufzeichnung in den Soil of the South Studios von Neill in Valdosta, Georgia.

Tiwayos Vorgeschichte umfasst noch ein paar weitere Kapitel. Aufgewachsen in der Vorstadt von Paris, fand seine frühe musikalische Ausbildung zu Hause statt. „Viel davon stammt von meinen Eltern“, erklärt er. „Mein Vater war seit Mitte der 50er Jahre Jazzfan, und ich weiß noch genau, wie es in seinem Zimmer ausgesehen hat, und ich höre den Sound von John Coltrane, Ben Webster oder Wes Montgomery. Außerdem Blues, viel schwarze amerikanische Musik, und von meiner Mutter mehr Rock ’n Roll und Pop der 60er Jahre.“

Die Liebe seines großen Bruders zu kommerziellen modernen Klängen gab Tiwayo die Entschlossenheit, eine Kunst zu schaffen, die im wahrsten Sinne des Wortes wirklich beliebt war. All dies gab ihm einen Rundumblick auf die Kraft der Musik für ganz normale Menschen, was prägend für seine Entwicklung auf der Gitarre ab dem Alter von 16 Jahren war. Er arbeitete mit Freunden in vielen Stilen zusammen, darunter seine besondere Leidenschaft, der Reggae. Es folgten Arbeiten in verschiedenen Studios, oft mit in Paris lebenden Natives aus Westindien und Jamaika, viele von ihnen viel älter als er.

Dazu kam das Reisefieber, entstanden bei einer Reise nach Haiti, ebenfalls mit 16 Jahren. „Diese Erfahrung hat meine Vision von Musik und der Welt verändert“, sagt er. Regelmäßige Pilgerreisen in die USA begannen mit einer langen Reise von New York nach San Francisco, mit Halts in Musikmetropolen wie Chicago, Memphis und New Orleans.

„Ich bin ein paar Mal nach New Orleans zurückgekehrt, nur um die Atmosphäre zu spüren, die ich wirklich genieße“, fährt er fort. „Musik ist Teil der Kultur und dort ist sie einfach so anders. Außerdem ist es gut, manchmal ein Fremder zu sein, weil man dann mit anderen Augen sieht.“

Musik war, wie so oft, die gemeinsame Sprache. Sobald Tiwayo von seiner Liebe zum Blues, Soul und Rock ’n Roll spricht (oder, noch besser, ein paar Stücke in seinem brillanten, intuitiven Stil auf der Gitarre spielt), ist er unter Freunden. Damit halfen Tiwayo seine Reisen nach Amerika über fast ein Jahrzehnt, den ersehnten Soundtrack aufzunehmen.

Auf seinem Weg lernte er immer mehr über wegweisende Künstler aus dem gesamten Spektrum, von Peter Green bis Al Green. Gypsy Soul ist das berauschende Endprodukt. Nach all seiner Geduld und Vorbereitung ist diese bemerkenswerte Entdeckung bereit, 2019 zu seinem Jahr machen, mit einer Debüt-CD, die viele Türen öffnen wird.

„Das Coolste“, so Tiwayo, „ist, dass es nach zehn Jahren des Experimentierens plötzlich diese Stimmung des Südens gab, nach der ich immer gesucht habe. Ich habe lange auf diesen Moment gewartet.“

(Universal Music International)


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