Single: „Halb Mensch, halb Pferd“
Album: „Hardcore“ (Release 10.04.2026!)
Mit ‚Halb Mensch, halb Pferd‘ liefert SALÒ eine dadaistische Abrissbirne zwischen Post-Punk und Electroclash-Wahnsinn. Über treibenden Beat und nervöser Gitarre taumelt der Anarcho-Pop-Punk-Poet aus Wien durch eine Welt aus Überforderung, Eskapismus und grotesker Selbstinszenierung.
Zwischen Huf-Lack und Grenzparanoia wird Realitätsflucht zum Refrain. Ein wütender, ironischer Song über Kontrollverlust – und den Versuch, wenigstens in Schönheit unterzugehen.
SALÒ – das ist Pop für eine Zeit, in der alles zu viel ist!
ALBUM „Hardcore“
‚Hardcore‘ ist kein Revival, kein Stilversprechen und schon gar kein Safe Space. Es ist eine Zustandsbeschreibung.
Mit ‚Hardcore‘ veröffentlicht SALÒ am 10. April 2026 sein bislang kompromisslosestes Werk. Ein Album über eine Welt, die permanent eskaliert, während alle so tun, als wäre das normal.
Zehn Songs, die sich lesen wie Schlagzeilen, messerscharfe Gedankensplitter, die den Körper unter Dauerstrom setzen. Pop, Punk, Electroclash – das sind hier keine Genres, sondern Werkzeuge. Eingesetzt, um Überforderung, Abstumpfung und Sehnsucht hörbar zu machen. SALÒ richtet den Blick auf eine Gegenwart, in der Gewalt und Brutalität ihre Schockwirkung längst verloren haben. Öffentliche Hinrichtungen, Kriegsbilder und extreme Inhalte sind Teil des alltäglichen social-media-Konsums – meist ungefiltert, jederzeit verfügbar, permanent präsent.
SALÒ hält dieser Entwicklung den Spiegel vor. ‚Hardcore‘ ist kein Schock um des Schocks willen, sondern eine Auseinandersetzung mit der Frage, warum uns Brutalität kaum noch berührt – und wann Brutalität Mainstream geworden ist?
Die bereits veröffentlichte Single ‚Rotten.com‘ bildet den ideologischen Knotenpunkt des Albums. Der Song spannt einen Bogen von der frühen Internet-Gore-Neugier der Nullerjahre bis zur heutigen Dauerverfügbarkeit von Gewalt im Newsfeed. „Rot ist das Blut, weiß sind die Knochen“ – und alles dazwischen wird Normalität. Ein bitterer, treibender Kommentar auf das leise Verrotten mitten im Alltag. „Im Osten explodieren die Kinder, auf Zalando sind die Nike 90 grad im Sonderangebot“ . Pop als Protokoll der Abstumpfung. SALÒ seziert den Verlust von Distanz und zeigt, wie voyeuristisches Wegsehen zur Gewohnheit wird. „Alles verrottet. Rottet. Rotten.com“.
Auf ‚Ich streichle Tauben‘ kippt ‚Hardcore‘ scheinbar ins Absurde – um genau dort ins Schwarze zu treffen. Ein beinah schon sonniger Rock’n‘Roll-Song über Eskapismus, Verdrängung und den Wunsch, einfach sitzen zu bleiben, während die Welt untergeht. Tauben streicheln statt Probleme lösen. Infoslides teilen, verlegen lächeln, Akku leer…. der Song funktioniert als groteske Momentaufnahme einer Generation zwischen Apathie und ironischer Selbstbetäubung.
Möchte man dem Album ‚Hardcore‘ ein emotionales Rückgrat zusprechen, dann ist das ‚Liebe‘. Bassgetrieben, reduziert, old-school romantic SALÒ. Ein Song über ein Wort, das zu groß geworden ist und viel zu oft missbraucht. Liebe als Versprechen, als Drohung, als etwas, das „um den Verstand bringt“. Zwischen Hoffnung, Hass und Plattitüde bleibt nichts übrig außer Ambivalenz – und ein Refrain, der nicht trösten will.
Explizit politisch ist auch ‚Jello Biafra‘. Der Song verhandelt Wohnungsnot, Klassenunterschiede und strukturelle Gewalt im urbanen Alltag – mit bitterstem Humor und direkter Sprache. Ein akustisches Pamphlet, ein manifestgewordener Schlag in die sterilen Flure spätkapitalistischer Mietverträge. Die Referenz an die Dead-Kennedys-Ikone ist kein Zitat, sondern ein Aufschrei: „Miete wird nicht teurer, sie wird teurer gemacht“. Punk als Haltung, nicht als Pose.
Auch abseits der Singles entfaltet das Album ein dichtes Panorama: der Titeltrack ‚Hardcore‘ erklärt das Genre endgültig für tot – und beschreibt stattdessen das kurze Nichtsdenken als letzten Luxus. ‚Ich will dein Hündchen sein‘ verweigert das Funktionieren komplett und lebt den Traum von bedingungsloser Existenz ohne jede Leistung. ‚2D‘ zerlegt die Gegenwart in Schlagworte, Marken, Ideologien – alles flach, alles gleichzeitig wahr und falsch. Mit ‚Hundsjahre‘ schließt das Album fast leise und melancholisch, mit dem Wissen, dass Zeit schneller vergeht, als wir unsere Gefühle halten können.
‚Hardcore‘ ist kein Wohlfühlalbum. Es will nicht gefallen, nicht erklären, niemanden retten. Es hält fest, was da ist – und lässt es so stehen.
SALÒ liefert das Album für eine Zeit, in der alles zu viel ist.
(Phat Penguin)
Mit ‚Rotten.com‘ legt SALÒ eine weitere Single aus seinem im April erscheinenden Album ‚HARDCORE‘ vor. ‚Rotten.com‘ springt zwischen Kindheit, Internet und Gegenwart, zwischen fernen Ländern und rot-weiß-roter Realität. Ein schnurgerader Gang durch Gewaltbilder, Konsum und digitale Abstumpfung. Menschengemachte Grausamkeit in Großaufnahme auf dem Smartphone.
‚Rotten.com‘ ist nicht bloß ein Song, es ist ein Blick, der zu lange dauert. SALÒ erzählt von Kindern, die doch so lieb und brav sind, während irgendwo Körper zerfallen – erst im Internet, später vor dem eigenen Fenster. „Rot ist das Blut, weiß sind die Knochen“ , und alles dazwischen wird Normalität. Ein bitterer, treibender Kommentar auf das leise Verrotten mitten im Alltag. „Im Osten explodieren die Kinder, auf Zalando sind die Nike 90 grad im Sonderangebot“ Pop als Protokoll der Abstumpfung. Und die Frage, die bleibt: Wann wurde das alles so leicht erträglich?
Bio:
Der österreichischen Musiker SALÒ mischt seit 2019 mit seinem kompromisslosen Mix aus Anarcho-Pop, Punk, Electroclash und Gesellschaftskritik die Bühnen im deutschsprachigen Raum auf. Mit Songs wie „Apollonia sitzt bei Edeka an der Kassa“ oder „Ich glaube nicht an Dinosaurier“ wurde er schnell zur Kultfigur der Wiener Indie-Szene. Seine explosiven Liveshows sind mehr Katharsis als Performance, seine Texte ein Soundtrack für das Leben zwischen Kapitalismuskritik, Sehnsucht und Reizüberflutung. SALÒ ist Musik, die nicht gefragt werden will, ob man sie mag, sondern ob man noch wach ist.
(Phat Penguin)
Für seine zuletzt veröffentlichten Single „Jello Biafra“ wurde SALÒ von der Immobilienbranche nicht gefeiert. Dafür aber im Top3 Podcast „Fest & Flauschig“ von Olli Schulz & Jan Böhmermann gefeatured. Jetzt folgt eine saftige Dosis Romantik des Anarcho-Pop-Punk-Poeten aus Wien:
„Happy Petting Zoo“. Ein Bär, ein Hai, Erwin Wurm – alles Fluchtversuche aus dem Kopfkino der Liebe. „Happy Petting Zoo“, das klingt nach Trotz, nach Lederjacke im Regen, nach letzter Zigarette vorm Soundcheck. Pop als Tarnung, Gefühl als Restprodukt. Und irgendwo dazwischen: ein Herz, das lauter schlägt als jede Gitarre.
SALÒ Bio:
Der österreichischen Musiker SALÒ mischt seit 2019 mit seinem kompromisslosen Mix aus Anarcho-Pop, Punk, Electroclash und Gesellschaftskritik die Bühnen im deutschsprachigen Raum auf. Mit Songs wie „Apollonia sitzt bei Edeka an der Kassa“ oder „Ich glaube nicht an Dinosaurier“ wurde er schnell zur Kultfigur der Wiener Indie-Szene. Seine explosiven Liveshows sind mehr Katharsis als Performance, seine Texte ein Soundtrack für das Leben zwischen Kapitalismuskritik, Sehnsucht und Reizüberflutung. SALÒ ist Musik, die nicht gefragt werden will, ob man sie mag, sondern ob man noch wach ist.
(Phat Penguin)



